9 posts tagged “pr”
Was man sich nicht so alles antun muss, an einem sonnigen Sonntagmorgen.... da tischt mir Valleywag doch gleich zum Brunch dies hier auf:
(...) we hear Martha Stewart has been "cozying up" to Kalin off camera to talk about a partnership and — a source connected to Etsy employees tells us — a possible acquisition. (...)
Naja - immerhin haben sie es nur geschafft, ein älteres Video aus Etsy's YouTube-Kanal zu ziehen und die Story noch irgendwie drumherum zu wickeln.
Ist doch lustig, wie Etsy sich immer wieder ins Bein schiesst (wir gehen mal davon aus, dass das hier nicht unter "Etsys Super Duper Guerilla PR Action!" läuft, und dass dies damit dann schon die zweite dieser Art in weniger als einer Woche gewesen wäre...). Vor zwei Tagen die Geschichte mit der NASA, und wie das böse, böse Internet das Geheimnis doch einfach ausgeplaudert hat, und nun irgendjemand unter Etsys Angestellten, der/die/das die Klappe (mal wieder) nicht halten konnte.
Das passiert, wenn man Leute aus den Reihen der eigenen Nutzer rekrutiert, die sich ausserdem bereits ein festes Netzwerk an Etsyfreunden und Fans aufgebaut haben.
Mir scheint aber eher, dass Etsy hier eine recht billige, weil kostenlose, PR-Schiene fährt. Wem's gefällt....
Lustig.
Und wieder einmal muss sich Etsys VP PR & Mkt. die Deeskalationschefmütze aufsetzen, denn Etsys User sind nicht alle so dumm, wie Etsy vielleicht denkt. Sie haben sehr wohl über Etsys neuestes Projekt gelesen, das vorsieht, Etsy User ins All zu schicken. Äh. Korrektur. Das vorsieht, die Produkte der Gewinner des nächsten Etsywettbewerbs mit der NASA ins All zu schicken.
Klar soweit?
Dummerweise haben Etsys aufmerksamere User diese Neuigkeiten nicht etwa aus dem Forum oder der Hauszeitung mit ze Tippfehler, sondern von CNet. Und die wiederum haben es von PSFK, die natürlich die Newsdrähte am Glühen halten.
Und so fragt man besorgt nach und macht sich so seine Gedanken (mlle a. bereits gestern). Und Etsys VP PR macht Deeskalation:
"Great Moments in PR. Brought to you by the letter E."
Zwei Posts, die u.a. heute durch meinen Newsreader gelaufen sind.
Einmal à la "Traditioneller Journalismus geht New Marketing auf den Leim" bei off the record in der "Spiesser Alfons"-Rubrik: Redakteure als Werbehelfer bei Guerilla-Aktionen. Und dann à la "Old-Marketing PR-Tante* und ihr (hochpeinlicher) Versuch, Blogger für kostenlose Presse zu ködern.": OfficeMax promises bloggers "exclusive access"
bei Valleywag in der Rubrik Great Moments in PR.
Und ein Abgrund tat sich auf.... so tief und so schwarz....
*laut der Homepage ihrer Firma eine der "Expert publicists who do their job and get results for our clients." You bet.
PR Advice for Startups, by Brian Solis at PR 2.0
36 Startup Tips, by Alex Iskold at ReadWrite
My latest book order is in the mail and on the way to here. It's Seth Godin's latest title:
(Though frankly, the Seth Godin action figure piece was kind of shocking. Good that the book order had already been placed at the time I read the post.)
Auf Deutsche Startups kann man ein komplettes zweiteiliges Interview mit einem der zwei DaWanda-Gruender (Michael Puetz) lesen. Der erste Teil wurde am 27., der zweite am 28. Dezember veroeffentlicht.
Sehr tief geht keiner der beiden Teile, im Grunde hat man alles schon irgendwo in frueheren Interviews gelesen. Der erste Teil dreht sich hauptsaechlich um einen Rueckblick auf ein Jahr DaWanda, der zweite um das "Vorbild" Etsy. Zwei Dinge, die mir im zweiten Teil aufgefallen sind:
Wir haben andere Angebote wie StyleLab. Das bietet die Möglichkeit, Produkte, wie Taschen u.a., zu individualisieren und designen. Die Amerikaner hatten diese Idee noch nicht, obwohl es in USA eine noch viel größere Affinität für Handgemachtes gibt.
Gemeint ist sicherlich, dass man etwas wie Style Lab auf Etsy noch nicht gesehen hat; nicht, dass man wisse, dass Etsy darauf noch nicht gekommen sei.
Im Ansatz gab es diese Idee mit Alchemy, das nach dem grossen Relaunch aber erst einmal ins "wird bald verbessert relauncht"-Koerbchen abgelegt wurde (und Vorschlaege gingen noch vor DaWandas Style Lab in Richtung "bietet Shops die Moeglichkeit zu customized items an!"). Leider. Denn Alchemy hatte sich grosser Beliebtheit erfreut. So grosser Beliebtheit, dass User kurzerhand Initiativen starteten, dieses Loch irgendwie mit einer Alternativloesung zu ueberbruecken. Der Zusammenhang zwischen einem Modul fuer Customized Items und die grosse Affinitaet der Amerikaner zu Handgemachtem ist aber trotz allem schwer nachzuvollziehen (anbei: gerade die englische Version des Style Labs hat sehr wenig Eintraege).
Die Amerikaner machen ihr Ding da drüben gut und sind ein ganz anderes Startup. Sie nehmen nicht jedes Geld, das ihnen angeboten wird. Bei denen sind ein paar Business-Angels finanziert und flickr.
Den letzten Satz scheint das Diktiergeraet wohl verschluckt zu haben. Gemeint waren wohl Etsys angel investors.
mlle a. hatte (wieder einmal) ganz vergessen, dass es doch bereits ein Pendant zu locavores gibt. Und das waere nicht losumers, wie Treehugger mutmasst, sondern lohas. Nee. Lohas. Aber losumer klingt irgendwie besser und auf-den-Punkt.
Der oben verlinkte Artikel von brandeins ist nun auch schon laenger in den Onlinearchiven (und ausserdem ist er sehr gut), und waehrend einer recht muehseligen Recherche fand mlle a., dass Deutschland zwar auch so etwas wie craft markets zu bieten hat, dass man aber mit einer mittelschweren Recherche im Web oft nur auf Portale kommt, die nicht immer korrekte Info bieten.
Sicherlich nehmen doch unzaehlige DaWanda-er und Etsy-er (und natuerlich ShopWindoz-er!) an Veranstaltungen teil, sind deutsche Indies auf Maerkten anzutreffen oder veranstalten so etwas wie Adventsnachmittage (open studio etc.) in ihren Ladenlokalen? Warum ist es so schwer, diese Information auf dem Web zu finden, wenn doch fast alle heute auch eine Webseite und/oder einen Blog haben? Werden die falschen Schlagwoerter/Tags benutzt, sind die Seiten nicht genug in Portale wie Technorati eingebunden? Wie sieht es mit Extraseiten mit spezieller Werbung aus?
Schlecht sieht es damit aus. Sehr schlecht.
Schlussfolgerung: auch als Kleinunternehmer der neuen Generation sollte man und frau wenigstens ein Grundwissen von Marketing haben.
(mlle a. schreibt uebrigens einen Artikel fuer Etsy's Hauszeitung with the Tippfehler. Hier waere Eure Chance auf ein bisschen kostenlose Werbung fuer Euer Mikrobiz gewesen.)
re: two-way discussions.
mlle a. hat gerade festgestellt, dass sie vielleicht endlich mal wie verabredet ihre Notizen zu Meerman bloggen sollte...
Che ne pensai?
(e ovviamente ha anche dimenticatao l'italiano....)
(sach' ich doch...)
Ze Management over at Chiperoni and my humble self have a little book club going. I realize that with all the numerous valuable discussions via email, skype and meetups these past five years, it took us comparingly long to actually get this going on the blogging level. ;)
We're currently reading David Meerman Scott's "The New Rules of Marketing and PR" (ze Management had introduced me to his "The New Rules of PR" in 2006), and will be discussing it over at Chiperoni. Join us if you like.
So far, I strongly agree with Chip's observation about the learning effect of blogging:
(...)by setting up my own blog, posting short tumble blog-like entries, and keeping track of a couple of marketing bloggers, the new rules aren’t that new to me. Blogging is a great way to learn. Instead of watching from the sidelines, my advice is to dive in.
I must have been terribly bored. I bought the recent issue of Tomorrow.
Tomorrow discovered "websites with r"...
Useful and/or interesting: RoundedCornr, Sketchr, retrievr, WebSnapr, colr,
Special mention: isolatr, which is actually a gag (and quite a clever viral marketing idea).
Not found in this magazine:
When social networks are actually social spamsters.
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