5 posts tagged “usability”
... von vom-Etsyverkäufer-Handgemachtem. Hussah.
Es wurde wirklich Zeit. Denn die Kategorien "Vintage" und "Commercial Supplies" fliessen über von Dingen, die nur noch mit viel Phantasie Sinn machen auf Etsy. Und nun endlich zieht Etsy durch, was seit langem angekündigt war: Trennung von "Vintage", "Supplies" und "Handmade". Über die Suchfunktion.
Aha. Also doch ein Haken an der Sache.
Angedacht war irgendwann einmal, die ersten zwei Kategorien ganz auszulagern, aber das geschieht wohl doch noch nicht. Die Hauszeitung with ze Tippfehler erklärt aber stattdessen,
We’ll be separating item search into three new searches: Handmade, Vintage, and Supplies.
Handmade Items – This is the default search. This searches all items on Etsy that are not tagged with “commercial” and do not have “vintage” as the first tag. Handmade supplies will still appear in this search. You can search tags and titles or tags, titles, and descriptions.
Supplies – This will search all of the supplies on Etsy, both handmade and commercial. Any item tagged “supplies” will show up in the results.
Vintage – This special vintage search returns only items within the Vintage category. This means items with vintage as their first tag (selected from the dropdown menu in the listing process).
The existing search will also remain available. Just select “All items” from the search bar to search handmade, supplies, and vintage all at once.
All dies und ein wenig mehr ab dem 5. Mai. Wenn nicht wieder etwas dazwischen kommt.
Diese wichtigen News gibt es natürlich nicht als Rundmail an alle Shopinhaber auf Etsy. Ich sehe daher Probleme mit
- Verkäufern, die sich nicht um Neuerungen auf Etsy scheren und munter weiter falsch taggen und kategorisieren
- Verkäufern, die versuchen, die eigene Auffindbarkeit ihrer Artikel durch falsches taggen und kategorisieren zu "verbessern"
Zusätzlich zum Flaggingprozess der Massenware, die als etsykonform und handgemacht deklariert wird, wird die "Content"-Crew nun auch noch Tags und korrektes Einstellen der sonstigen Waren prüfen müssen, dabei dauert es schon Ewigkeiten, bis Shops mit Massenware endlich verschwinden (wenn sie denn verschwinden).
Wir sind gespannt.
The busy engineers over at DaWanda's HQ have managed something we've been requesting to have at Etsy for a long time: sellers can now define the thumbnail area of an image themselves. No more cut-off product preview, weird selections and images that drive off potential customer traffic.
The thing really isn't whether this feature was built all by scratch, whether DaWanda engineers have reinvented the wheel, or whether they just implemented a pre-built solution. No one cares! Because this isn't vital and important about the site. What's important is functionality, usability and useful images per product listing. Period.
Bloodybunny aus Berlin, Mitglied u.a. auf Etsy und DaWanda, ist unlängst von der erfurter Version des Stadtmagazins port01 empfohlen worden. Genau gesagt, ihre Produkte und ihr DaWandashop. Glückwunsch!
Was mir am Text auffällt? Dass die Redakteurin/der Redakteur offebar nicht so ganz durch den (sub)DomainURLPortalpartnerschaften-Djungel von DaWanda geblickt hat. Denn DaWanda hält es mit seinen Versionen schon recht kompliziert. Seit einiger Zeit ist die deutsche Version unter de.dawanda.com anzusurfen, die englische unter en.dawanda.com, und die französische unter fr.dawanda.com. dawanda.de gibt es eigentlich garnicht mehr, die leitet defaultmässig auf en.dawanda.com weiter. Da muss man als nichtsahnender, vielleicht webtechnisch unversierter (zum Glück nicht ich) Shopper erstmal hinterblicken.
URLs für Shops habe ich noch nicht ganz verstanden. Offenbar geht es da nach dem Muster [Version]dawanda.com/shop/[SellerID]. Versuche ich einen einfachen Weg, [SellerID].dawanda.com, gibt es eine Weiterleitung auf [Versiondefault]dawanda.com/shop/[SellerID]. Hilfreich, dass es so gelöst ist. Subdomains kann ich mir leichter merken als eine Reihe slashes und "Zwischenstationen".
Unnötig verkompliziert wird die Sache durch die Partnerschaftsportale mit z.B. der Zeit, denn da sehen Shop-URLs dann plötzlich so aus: zeit.dawanda.com/shop/[SellerID]. So lange und komplizierte URLs tippt doch kaum jemand gerne aus der Zeitung ab? port01 hat das Problem gelöst, indem alternativ auf www.dawanda.com verwiesen wird - aber so gelangt keiner direkt zum Shop der empfohlenen Verkäufer, sondern muss erst suchen und verzweifelt im schlimmsten Fall (und empfiehlt DaWanda nicht weiter).
Wie gesagt, die Versionsvielfalt von DaWanda-URLs ist sehr verwirrend, mit Sicherheit für viele Aussenstehende. Aber ich hatte in letzter Zeit auch zwei Etsy-User, die mich (!) um Hilfe in Bezug auf ihren DaWanda-Shop, Sprachversionen und Shopeinrichten gefragt haben, weil sie ob der verwirrenden Linkhandhabung nicht mehr weiter wussten.
Ja wirklich.
Zwischen meinem letzten Post vor einer Woche und gerade-jetzt war die Seite nicht nur oefter offline, sondern sie ist mit einigen weiteren Goodies bestueckt worden (die auch jetzt leider nicht alle funktionieren; was nicht unbedingt heissen muss, dass die Etsytoolsleute schuld sind). Und -- es gibt ein besseres Blog mit Kommentarfunktion (die, aehm, auch gerade sehr eindruckschindende Fehler ausgibt, wenn man kommentieren will). Ich bin gespannt auf die "Trading"-Liste, und ob sie wirklich das ist, was ich denke.
Zur Aussagekraft der neuen Piecharts gibt es im Blog die folgende Erklaerung von Interrobang:
It should be noted that, like all the charts on this site, ‘Sales by Category’ is a measurement of raw data – not a values-based measurement. The pie-chart is not intended as a measurement of a category’s success. Over the past few days the Supplies category has had the largest number of transactions – this doesn’t mean it is the most profitable category, just that items in that category (small and large, expensive and inexpensive) are currently being bought at the highest frequency. The most profitable category would depend on so many factors, and we recognise this.
Sehr gut. Aber es hilft zu verstehen, in welche Richtung Etsy sich entwickeln koennte. Im uebrigen hatte die Supplies-Kategorie nicht nur in "the past few days" die hoechsten Verkaufszahlen, sondern wir hatten schon seit Monaten beobachtet, dass die Topshops mit minimalsten Ausnahmen professionelle Schmuckbedarfverkaeufer sind, die nicht ein einziges handgefertigtes Produkt verkaufen (siehe fruehere Posts hier). Daran hat auch der Weihnachtsansturm nicht viel geaendert.
Weiter so, Australien (and Happy New Year!). Vielleicht spornt es das Etsymanagement an, ein paar gute Statstools fuer seine User zu ersinnen; und fertig zu stellen. Und zur Nutzung freizugeben. Nach zwei Jahren wird's wirklich Zeit, egal ob ein Shop auf Etsy vergleichsweise wenig kostet oder nicht.
Nein, ich habe kein neues Hobby; ich habe mir den Samstag auch nicht bei IKEA um die Ohren geschlagen. Aber ich finde es zur Zeit sehr, sehr schwer, Etsys Business-Strategie zu verstehen. Die Homepage kommt wie ein Flickenteppich daher, nachdem das ohnehin schon ueberstrapazierte Template in den vergangengen Wochen, und wiederholt kurz vor dem jaehrlichen Weihnachtsrummel, mit noch mehr Inhalt vollgestopft worden ist. Quo vadis, Etsy?!
Spontane Kritik ueber letzte Neuerungen (z.B. den Storque Ticker) liess nicht lange auf sich warten und wurde z.B. hier, hier und hier laut. Kummer in Etsyland. Und da ich neugierig bin und ausserdem manchmal arg vergesslich (...), hier ein Rueckblick auf die vergangenen zwei Jahre Etsy. Der Klick aufs Bild fuehrt zum Voxmodul "collection", von dort kann man per blaettern weiternavigieren (und auch kommentieren). Leider handelt Vox das nicht besser...
[Es muss dazu gesagt werden, dass seit Juli 2007 kein Archivscreenshot mehr gemacht werden konnte, da Metainformationen der Homepage geaendert wurden (no-cache). Die archivierten Versionen von Juni 2007 laden schon nicht mehr optimal. Diese Luecke kann man aber z.B. via flickr fuellen.
Da im Dezember 2006 die Knockouts (Artikelicons auf weissem Hintergrund, oben rechts auf der Seite, zwischen Treasury und Navbar) per Flash dynamisch und klickbar gemacht wurden, kann Screengrab sie -wie alle anderen Flashmodule auf der Seite auch- nicht mehr darstellen; ohne Screengrab kann ich allerdings den gesamten Frame nicht mehr darstellen.]
Ich bin gespannt, wann es endlich ein komplettes und echtes Redesign mit neuen Templates gibt. Das Wordpresstemplate Blix ist nett, aber es ist erstens fuer Blogs gedacht (und funktionell auf Blogs ausgerichtet) und zweitens ueberall auf dem Web zu sehen. Und das, wo Etsy immer wieder betont, wie wichtig Branding sei. Wie auch immer - komplexe E-commerceinhalte in Blogtemplates darzustellen ist meiner Meinung nicht optimal. Wenn es an Resourcen fehlen sollte (sehr beliebtes Argument), dann koennte sich das Management ein Beispiel an anderen nehmen und einen Wettbewerb ausschreiben...und obendrein auch noch massig Geld sparen.
Ein letzter Kommentar: es nervt, wenn an allen Enden und Ecken immer wieder hervorgehoben wird, wie schwer und hart an neuen Features gearbeitet wurde (oder wie spaet in der Nacht es wieder einmal ist, wenn X einen neuen Post live stellt oder Screens vorbereitet), besonders, wenn diese mit der Bitte um Feedback veroeffentlicht werden. Warum sollte man annehmen, es sei nicht hart gearbeitet worden? Und wer gibt schon ehrliches Feedback mit einer Pistole auf der Brust?
p.b. nach einigen Diskussionen erscheint der Storque Ticker nun im Redesign - zwar immer noch Flash und grosse bunte Bildchen, aber dafuer mit Textsnippets, aus denen nun besser erkenntlich wird, dass es sich nicht um Thumbnails fuer Kaufartikel handelt: