11 posts tagged “web2.0”
Die Zeit Campus bringt in der aktuellen Ausgabe einen Artikel "Ausziehen2.0: Warum man sich in Online-Netzwerken so leichtfertig entblößt, obwohl es alle sehen können", der recht lesenswert ist.
Passend dazu schrieb die CHIP vor nicht ganz einer Stunde, "Zwei Tote nach Beziehungsende via Facebook".
Darauf, dass das Web nicht immer der passende Ort für jedermanns Seelenstriptease ist und Social Platforms sehr oft mit dem privaten Tagebuch verwechelt werden, muss auch ein Anbieter wie Etsy immer wieder hinweisen.
Das Web - so vertraut und doch so fremd. Das Verhalten einiger bleibt mir auf jeden Fall ein Rätsel.
Die Überschrift im Wall Street Journal-Feed hat schon so verdächtig nach Etsy gerochen, da musste ich einfach reinklicken. Und siehe da: stimmt. "Shepherd's Tale: Here's A Yarn for Eco Knitters" heisst es da. Das Wall Street Journal schrieb bereits am 19. April über Susan Gibbs, die eine Schafzucht in Martha's Vineyard in Maryland unterhält. Nicht nur, dass sie die Schafe hütet und schert, nein, die Wolle wird dort verarbeitet und dann, genau, im Etsyshop verkauft. Es geht hier auf der einen Seite um CSA (Community Supported Agriculture, Landwirtschaftsgemeinschaftshof zu Deutsch), und zum anderen um das Vermarkten eher traditioneller Waren im Zeitalter des Web2.0.
She discovered the passionate world of 21st-century knitting, a quirky realm that is growing fast, with help from the Internet. About 53 million American women knew how to knit and crochet in 2004, up from 35 million a decade earlier, according to a recent study by the Craft Yarn Council of America.
Und gerade dieser web2.0-Markt der neuen Handarbeitsbegeisterten, der Losumer und der LOHAS ist durchaus einer, auf dem es sich auch mit ökologisch produzierter Wolle recht erträglich verdienen lässt. Denn, so berichtet das WSJ,
For many in this new generation of knitters, any old yarn won't do. Some eco-minded knitters sell yarn made from unraveled thrift-shop sweaters. Aiming to reduce fuel consumption, other knitters lobby their fellows to avoid using yarn produced more than 100 miles from their homes. Zealous about using only natural fibers -- and knowing precisely where they come from -- some buy their yarn from individual shepherds or travel to the British Isles, Scandinavia and other countries to examine fleece while it is still on the animals.
Und nun kommt der eigentliche Clou. Da gerade Menschen in Städten schlecht an eine Wirtschaftsgemeinschaft herankommen, sei es, um Produkte zu beziehen oder als Freiwillige selbst Hand anzulegen, hat Susan Gibbs ein Konzept erdacht, mit dem sie den Gemeinschaftsgedanken ins Web trägt - und zwar in Form von Anteilen, die sie über ihren Shop auf Etsy verkauft. So können Interessierte also für $100 eine CSA-Wolle-Aktie erwerben; das Herbstpaket für 2008 sieht zum Beispiel so aus:
When you purchase a share in our CSA you are investing in our Fall 2008 “yarn harvest” of Kid Mohair and Mohair. You’ll receive an shareholders certificate, weekly email updates on what’s going on around the farm, and an invitation to our Shearing Day Celebration. (And if you get the urge to shovel poopy hay while you're here, we’ll lend you a shovel.)
Das Geld der Aktie fliesst in Futter, Pflege der Tiere und Kosten für die Herbstschur und Verarbeitung in der Spinnerei, und am Ende erhält man gesponnene Wolle zurück. Wer die gewonnene Wolle selber verspinnen oder verfilzen möchte, kann alternativ ein "Spinner's Share" kaufen.
Dieses Modell wäre vielleicht äusserst interessant für ähnliche Projekte hier in Deutschland, und zudem ist es ausserdem gut abwandelbar auf z.B. Imkereien und Erzeuger alter Obst- und Gemüsesorten, die ja leider sehr um Unterstützung ringen müssen (EU-Verordnungen, Massenerzeugerkonkurrenz, Gensaat und all die Hässlichkeiten). Das Internet kann hier eine optimale Vermarktungsplattform bieten, weil sie überregional eine Interessensgemeinschaft zusammenbringen und aufbauen kann bei vergleichsweise geringem Aufwand. Mit einem recht hohen Anteil an Handarbeit bei der Erzeugung der Produkte wäre ausserdem durchaus ein Shop auf Etsy und DaWanda denkbar (im Hinblick auf wenig Aufwand beim Absatz: man muss lediglich Artikel einstellen und den Shop am Laufen halten, braucht sich aber nicht herumzuplagen mit dem Programmieren und der Serverpflege).
Da wir hier ja gerade intensivst am Thema "Creative Consumerism" arbeiten - hier wäre meiner Meinung nach ein weiteres brilliantes Beispiel für eine sinnvolle Definition des Begriffes. Und Laura Lorber, in WJSs "Independent Street" blog lässt ausserdem auch den Begriff "creative financing" fallen (bitte die Kommentare der Etsyverkäufer ignorieren, die wieder einmal kommentieren, um ihren eigenen Shop zu vermarkten...).
.English summary:
Martha's Vineyard Fiber Farm in Maryland is a project owned by Susan Gibbs, who has taken a special twist on the traditional CSA model. An article published in the WSJ on April 19 highlights how, through selling harvest shares via her Etsy shop, Susan Gibbs taps the online market, thus reaching customers who otherwise hardly have a chance to actively support CSA project such as hers. Gibbs's customers belong to what the WJS termed "realm of 21st century knitting"; a very active, very eco- and trend-aware community of knitters and crafters in the USA that is currently growing rapidly, thanks to the internet. Here actually lies a great and interesting potential to promote ecological farming as well as broaden one's customers base.
CSA, which has its roots in Japan and where so-called Teikeis were first established in the 1960's, has an equally long tradition in Germany. They became more popular during a first eco-consumerism wave in the early 80's and are known as Landwirtschaftsgemeinschaftshof. Gibb's take on CSA could be an interesting business model for German farming communities as well, be it bee keepers, rare fruits and vegetable farming or sheep farming: bringing the philosophy of ecological and sustainable farming to city dwellers by means of the web2.0 (e.g. a shop on Etsy or DaWanda), supplying them with quality goods and letting them experience the many advantages of such products, could branch out into successful business opportunities for small enterprises, who often enough suffer the pressure of the big consumer markets that are in the hands of EU regulations and genetic engineering lobbyists.
Wer ShopWindoz aus Berlin newstechnisch bislang auf der Webseite und per Newsreader verfolgt hat, kann dies nun auch über die folgenden Wege tun:
http://www.myspace.com/shopwindoz
http://www.facebook.com/pages/ShopWindoz/9364658449
http://www.iqons.com/shopwindoz
http://flickr.com/photos/shopwindoz
Angenehm ist, dass ShopWindoz (bislang) nicht zu den 24/7-Broadcastern gehören, dass aber die News, die bei mir ankommen, immer informativ und lesenswert sind. Mit dem Englischen hapert's zwar noch ein wenig, aber dennoch - schön zu sehen wie die Sache wächst. Weiter so!
Da hat Starbucks aber einen Sprung in die 2.0-Welt gemacht. Das angekündigte neue Project, myStarbucksIdea, ist live. Interessant ist auch, für mich jedenfalls, die Plattform, auf der das Projekt läuft. Damit folgt Starbucks der Idee von Dell, die mit IdeaStorm vor nicht ganz einem Jahr mit Salesforce eine IdeasApplication für Dells Innovationsmanagementsprozesse entwickelt hatten.
Bei Starbucks sieht das ganze so aus:
Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Share - Vote - Discuss - See. Ideen posten, Ideen bewerten, Ideen Diskutieren, von Starbucks umgesetzte Vorschläge anschauen (sozusagen ein Beweislog).
Registrierte Nutzer können ihre Ideen in rund dreizehn Subkategorien einstellen, welche wiederum drei Hauptkategorien zugeordnet sind (siehe linke Sidebar im Screenshot).
Die von Nutzern vorgeschlagene Ideen rund um das Starbucks-Kundengeschäft werden unter "View All Ideas" publiziert und können mit Punkten bewertet werden. Per default werden eingereichte Ideen der Punktzahl nach angezeigt, aber die Seite bietet auch eine Suchfunktion.
Unter "Ideas In Action" werden dann alle eingereichten Ideen gelistet, die von Starbucks in die Realität umgesetzt werden, frei nach dem Motto "You talked, we listened!". Der URL der Ideas In Action-Seite nach ist dies als Blog(s) gedacht (http://www.starbucks.com/blogs/); hier kommen diejenigen zu Worte, die bei Starbucks für die umzusetzenden Ideen verantwortlich sind/sein werden. Leider gibt es keine Permalinks für die einzelnen Beiträge, geschweige denn Trackbacklinks und was der erfahrene Blogger sonst an Verlinkungsmöglichkeiten kennt und erwartet. Weniger Blog, also, als mehr simples Bulletinboard.
Die Idee ist einfach, die Umsetzung in Hinblick auf Usability und Design sehr ansprechend gemacht, und vom technischen Aufwand her hätte Starbucks wohl kaum eine bequemere Lösung finden können.
(link via emcee - merci!)
Ich find's immer wunderbar interessant ueber Leute im Webgeschaeft zu hoeren, die zu ihrer jetzigen Position eher ueber untraditionelle Wege gekommen sind. Wenn Marketingchefs eben keine BWLer sind, Creative Directors keine diplomierten Grafikdesigner, usw. (lange Liste, gekuerzt). Mir scheint allerdings, dass die waehrend der dotcom-bubble so wahnsinnig populaeren Uniprojekte fuer Geisteswissenschaftler, die in die Wirtschaft wollen, gar nicht mehr so wahnsinnig populaer sind? Wenn es sie denn ueberhaupt noch gibt?
Wie auch immer. Wie komme ich drauf?
deutsche startups hat ein Interview gefuehrt, und zwar mit dem Chef von machdudas.de, Roman Reimer. machdudas ist interessant; typischer deutscher 2.0-Name und simples aber aufgeraeumtes Layout. Im Grunde die Kleinanzeigenrubrik fuer Dienstleistungen via das Internet. Waehrend man am Kiosk den Preis fuer die Zeitung zahlt, wird auf machdudas eben eine Vermittlungsgebuehr faellig, und zwar fuer den, der seine Arbeitskraft erfolgreich angeboten hat (nicht fuer den, der jemanden fuer die Erledigung einer Arbeit sucht). Und auch wenn die Tagline der Plattform "Jobs von privat fuer privat" heisst - Steuern und dergleichen muessen wenn noetig wie auch sonst gezahlt werden und werden von machdudas, da ja lediglich "venue", nicht geregelt. Eigentlich logisch.
Gesuche kann man auch einsehen, ohne angemeldet sein zu muessen, und derzeit scheinen die Anfragen doch recht gemischt. Allerding sieht es auch so aus, als haetten sich auch hier schon die ueblichen Bauernfaenger mit ihrer "Mit Heimarbeit schnell viel Geld verdienen!" eingefunden. Das truebt die Gesamterscheinung doch schon leicht ein.
Mir ist natuerlich dieses Gesuch hier aufgefallen - ich find's immer toll, wenn CDs "zuegig" erstellt werden sollen.
P.S.: Wenn man Sahne zu lange schlaegt, wird sie nicht zu Huettenkaese, sondern zu Butter und Molke. Die Molke kann man trinken, wenn denn der Geschmack gefaellt, und die Butter kann man kuehl stellen und aufs Fruehstuecksbroetchen streichen. Oder noch besser: einen Essloeffel Lieblingsmarmelade vorsichtig unterheben (marmorieren) und kuehl stellen. Lecker auf warmen Scones.
Ich hatte hier in aller Laenge beschrieben, wie es gestern zwischen einigen (und streckenweise unprofessionellen) Etsyverkaeufern und Polyvore gekracht hat. Darueber, dass Polyvore in all dem vorbildlich handelt, und auch darueber, dass dieser Streit aus marketing- und pressetechnischer Sicht (wobei Marketing und Presse im neuen Web schon bald verschmelzen) einige wichtige Fragen und Zweifel aufwirft; jedenfalls fuer mich.
Das vorlaeufige Nachspiel in all dem?
1. Polyvore hat vorerst eine Kommentarsperre ueber das hauseigene Blog verhaengt, dank einiger aggressiver Etsyverkaeufer, die sich gestern recht militant in den Kommentaren ausgetobt haben. Sehr lobenswert und professionell von Polyvore, aeusserst peinlich und zudem noch geschaeftsschaedigend von den Verkaeufern in Frage (siehe Kommentare).
2. Pasha Sadri, der gestern umgehend einen Etsyaccount eroeffnet hatte und sich seitdem aktiv und damit sehr vorbildlich an der ganzen Sache beteiligt, hat in einem weiteren Etsythread die letzten Massnahmen erlaeutert, die von Seiten Polyvores nun ergriffen worden sind:
Hi everyone,
Thanks for starting this thread. Just to clarify a couple of things:
- All items in Polyvore ALWAYS link back to where they were clipped from. Unfortunately, we don't always have the CORRECT link. We are working on improving this so that more items link back to the CORRECT page (If you are interested in the technical reason, please read the bottom of this post).
- We have temporarily blocked submissions from Etsy while we work on these issues. We know that Polyvore is useful to some of you and we'd like to restore Etsy submissions once we have worked out some of the kinks.
- We are planning on running Etsy promotion on Polyvore once these issues are resolved. I will post an announcement here once we have more details.
In the meanwhile, if your products have found their way into Polyvore against your wishes, just let us know by dropping us a line at copyright [at] polyvore [dot] com. If you want your products to be listed, please stay tuned...
Thanks,
Pasha
Technical explanation of why some Etsy items don't correctly link back: if you visit a Etsy product page and click on the product image, you get a browser popup with the large version of that image. The images imported to Polyvore are being clipped from this page instead of the original product page. We are not blaming Etsy for this whatsoever (other sites have a similar behavior), this is just the explanation of why it was happening. We actually would like to link back to the correct page (that is part of the reason we built Polyvore) but the clipping tool is not perfect in dealing with every situation (yet).
An den Reaktionen im Thread ist uebrigens zu sehen, dass kaum eine/r (eigentlich keine/r) weiss, wen sie/er da vor sich hat. Daran hat auch mein Erklaeren in anderen Threads gestern nichts geaendert. Es wird weiterhin munter geaetzt und geschwaetzt (warum denke ich nur die ganze Zeit an den Wilden Westen und Teer&Federn....?).
Im schlimmsten Fall bleiben Artikel auf Etsy aussen vor; was aber weitere Konsequenzen wie ein schlechtes Image fuer alle Verkaeufer auf Etsy nach sich ziehen koennte, sowie der Verlust einer wirklich guten Chance auf kostenlose Werbung (erinnern wir uns, dass Polyvore z.B. auf Facebook sehr beliebt ist). Im besten Fall wird es eine Aktion in Zusammenarbeit mit Etsy geben, minus all denen, die ihre "Kunst" nicht auf Polyvore zu sehen wuenschen (recht hypothetisch, da sich keiner die Muehe machen wird, einen entsprechenden Filter zu bauen).
Und wieder einmal mehr muss sich das Etsymanagement somit in Schadensbegrenzung ueben...
Netter Artikel von Tim Sobczak (ist bei Scholz & Volkmer in Wiesbaden) in der aktuellen PAGE (02.08): "Kochen mit Wassr". Darin nimmt er Sprecharten und (ungeschriebene) Etikette "zwonulliger" Webprojekte unter die Lupe. Unter Sprecharten verzeichnet er beispielhaft die Manie der Doppel-Vokale, das ausgelassene 'e' im (englischen) -er Suffix von z.B. Nomen oder auch Verben, sowie Personalpronomen / Possessiva und die wortmarkenintegrierte Domain.
Einige markante Etiquetten im Web2.0-Kosmos, allemal ungeschrieben, hebt Tim Sobczak hervor, indem er auf das 2.0 Look 'n Feel eingeht: web2.0 ist von Dudes, aeh, Gleichgesinnten; es hegt keinerlei kommerzielle Ansprueche (bzw. macht-User-denken-es-hege-keinerlei....usw.), setzt voraus, dass man sich im 1G-Internet (first generation) gut zurecht findet, was ausserdem Kommunikationsprozesse erheblich verkuerzt (Anmerkung: definitiv nicht immer verbessert), und es faehrt auf der zwischenmenschlichen Schiene. Davon abgeleitet gelten fuer Unternehmen, die im web2.0 mitmischen wollen, neue Regeln in Marketing & PR - schreibt Sobczak nicht, meint es aber sicherlich, wenn er schreibt,
Treten Sie bloss nicht nur als Unternehmen auf, sondern als Mensch. Schreiben Sie, wie Sie sprechen, und geben Sie Persoenliches preis, wenn Sie von Ihren Usern akzeptiert werden wollen.
Anmerkung #2: Geschrieben haben dazu letztens z.B. David Meerman Scott ("New Rules of Marketing and PR") und Seth Godin ("Meatball Sundae").
Hauseigene Wortkreationen sind dabei genauso Teil des 2.0-Branding, wie das Pflegen einer lockeren Einstellungen zum Perfektionismus, oder vielleicht besser: zum ordentlichen Release. Wobei ich anmerken moechte, dass die Zeiten, in denen public beta* das neue Gold ist, schon fast wieder um sind; alpha ist naemlich the new Gold. Aeh, beta. Und es scheint, als habe gamma und delta eh nie jemand verstanden.
Das Abschieben von Hilfestellung, und damit auch von Verantwortung wie ich meine, auf die Community vergisst Tim Sobczak ebenfalls nicht zu erwaehnen. Yahoo machen es, nebenbei gesagt, mit Yahoo Answers vor, und auch Etsy bauen stark darauf, dass Problemchen vor allem in den hauseigenen Foren geloest werden. Engagierte User koennen ein Segen sein, fuege ich daher an; wenn sie denn wirklich bescheid wissen und nicht solche sind, die ihr Aufmerksamkeitsdefizit in Internetforen zu befriedigen suchen.
Netter Artikel! Kompakt, aber sehr gut beobachtet.
* schon das MoMB gesehen? Oder die Dr. Web Beta-Logoparade?
Liebe webzwonullig-Startups und Mass-Customization-Businessmacher,
Frühstücksbrettchen sind wieder im Kommen, und wer noch nicht überzeugt ist, möchte auch nur gerne eine Extrabehandlung. Wollt Ihr diesen Trend verpassen? Ich hab's an dieser Stelle gesagt....
"Design-your-Frühstücksbrettchen". Ich weiss, dass das Konzept nicht neu ist; gleichfalls aber meine ich, dass das selbstgestaltete Frühstücksbrettchen Potential zu weitaus mehr hat als ein totlangweiliges Incentive abzugeben, oder zwischen den üblichen Verdächtigen (Fototassen, Mousepads, T-Shirts etc.) sein Dasein zu fristen, denn das ist so gestern, so Copyshop und Ramschladen, man mag schon nicht mehr hinsehen. Nicht mehr Werbegeschenk oder Gabe der Enkel soll es sein, sondern Kult. Von gähn' zu saugut!. Mit einer Community, die ihre Brettchen herzeigt (das ist jetzt von moo abgeschaut), einem Designpool für die Ideenlosen, zu dem die Kreativen gerne eine Probe ihres Könnens beisteuern und alle anderen sich ebenso verewigen können, und Wettbewerben der peppigen Art. Frühstücksbrettchen gehen um die Welt, Frühstücksbrettchen bei Harald Schmidt und Ellen (de Generes).
Genau so ein Ding habe ich auf dem Web noch nicht gesehen.
(Und sollte ich die erste sein, die genau diese Idee hatte... genau.)
I must have been terribly bored. I bought the recent issue of Tomorrow.
Tomorrow discovered "websites with r"...
Useful and/or interesting: RoundedCornr, Sketchr, retrievr, WebSnapr, colr,
Special mention: isolatr, which is actually a gag (and quite a clever viral marketing idea).
Not found in this magazine:
When social networks are actually social spamsters.
And bookmark: Web2.0 PR swicki